Nutze das Potenzial von Space Tech für deine Organisation
Erhalte bis zu 50.000 € EU-Förderung für dein Projekt. Wir begleiten dich von der Orientierung bis zur Umsetzung
Space Tech ist zum Greifen nah
Space Tech ist längst nicht mehr nur etwas für Weltraumagenturen. Dank offener Daten, neuer Infrastrukturen und europäischer Förderprogramme können heute auch Kommunen, Forschungsinstitute, Unternehmen und NGOs Technologien aus dem All für ihre Arbeit nutzen.
Space Tech verändert, wie wir beobachten, planen, entscheiden und handeln. Nicht im All, sondern hier auf der Erde. Satellitendaten zeigen, wie sich Böden, Gewässer und Vegetation verändern und ermöglichen gleichzeitig wirtschaftliche Anwendungen: Unternehmen können Lieferkettenrisiken erkennen, Flächen für Produktion oder Infrastruktur priorisieren und die Energieeffizienz von Gebäuden sichtbar machen.
Auf diese Weise lassen sich Wirtschaft präziser steuern, Städte klimafest planen, Infrastruktur überwachen und humanitäre Einsätze sowie Katastrophenschutz besser koordinieren.
Chancen erkennen und nutzen: Welche Space-Tech-Lösungen passen zu deiner Mission?
Viele Organisationen unterschätzen, wie leicht sie heute Zugang zu Technologien, Expertise und Finanzierungsquellen erhalten können, die bisher nur wenigen vorbehalten waren.
Was bisher fehlt, ist eine klare Orientierung: Welche Space-Tech-Lösungen passen wirklich zur eigenen Mission? Wie lässt sich der Einstieg fördern, finanzieren und partnerschaftlich gestalten? Genau hier setzen wir von N3XTCODER an.
44 Use Cases, die zeigen wie Space Tech heute schon auf der Erde wirkt
Damit Space Tech greifbar wird, lohnt sich der Blick auf konkrete Anwendungen. Die folgenden 44 Use Cases zeigen, wo Space Tech heute schon zur grünen und digitalen Transformation beiträgt und wie Organisationen von diesen Möglichkeiten bereits profitieren können.
Natur & Ökosysteme
- Biodiversität erkennen: Satelliten zeigen, welche Lebensräume artenreich sind und wo sie gefährdet werden.
- Kohlenstoffspeicher messen: Vegetationsdaten machen sichtbar, wie viel CO2 Wälder, Moore oder Seegraswiesen aufnehmen und speichern können.
- Aufforstungsflächen überwachen: Pflanzprojekte können remote begleitet und verifiziert werden, ohne ständig vor Ort sein zu müssen.
- Invasive Arten erkennen: Plötzlich auftretende Pflanzen oder Schädlinge können früh erkannt werden, bevor sie Ökosysteme bedrohen.
- Illegalen Holzeinschlag erkennen: Verdeckte Rodungen lassen sich identifizieren und behördlich verfolgen.
- Flächen für Naturschutz priorisieren: Daten helfen, Gebiete zu identifizieren, die besonders geeignet für Ankauf, Renaturierung oder Schutz sind.
- Vegetationsstress erkennen: Trockenstress oder Nährstoffmangel werden sichtbar, bevor Schäden irreversibel sind.
- Blue Carbon quantifizieren: Mangroven und Küstenökosysteme lassen sich hinsichtlich ihres Kohlenstoffpotenzials bewerten.
Image: Biodiversity Hotspots in the Okavango Delta by Sylva (Germany)
Landwirtschaft und Ernährung
- Schädlingsrisiken vorhersagen: Satelliten zeigen Stresssignaturen in Pflanzen, bevor der Befall sichtbar wird.
- Pflanzenwachstum monitoren: Daten zu Blattfläche, Chlorophyll oder Wasserstatus unterstützen Ertragsprognosen.
- Düngung gezielt steuern: Variable-Rate-Maps helfen, Dünger oder Saatgut nur dort einzusetzen, wo es gebraucht wird.
- Bewässerung effizient planen: Wasserverbrauch lässt sich an realen Boden- und Pflanzenbedarfen ausrichten.
- Bodenproben besser planen: Vegetations- und Bodensignaturen erleichtern die gezielte Entnahme von Proben.
- Erntezeitpunkt optimieren: Temperatur- und Wachstumsdaten helfen, Erntefenster besser vorherzusagen.
Image: Crop Monitoring by DynaCrop (Czech Republic)
Wald und Forstwirtschaft
- Baumarten klassifizieren: Multispektrale Analysen zeigen, welche Baumarten in welchen Regionen dominieren.
- Waldbrandrisiken bewerten: Temperatur- und Vegetationsdaten unterstützen Einsatzplanung und Prävention.
- Dürre und Trockenstress erkennen: Wälder können großflächig auf Vitalität und klimabedingte Schäden untersucht werden.
- Schädlinge im Wald identifizieren: Kronenschäden und Stressmuster helfen bei Früherkennung.
- Forstflächen langfristig beobachten: Waldbewirtschaftung kann über Jahrzehnte remote begleitet werden.
Image: Tree species classification for Germany by Geo Engine GmbH (Germany)
Wasser und Katastrophenschutz
- Flutgebiete kartieren: Nach Starkregen oder Hochwasser wird sichtbar, welche Flächen betroffen sind.
- Wasserressourcen überwachen: Oberflächenwasser, Grundwasser und Flussregime können räumlich und zeitlich analysiert werden.
- Dürren vorhersagen: Vegetation und Bodenfeuchte liefern Frühindikatoren für extreme Trockenperioden.
- Hydrologische Szenarien simulieren: Modelle helfen, Risiken besser einzuschätzen und Schutzmaßnahmen zu planen.
Image: Flood assessment in Morocco by Space4Good (Netherlands)
Energie und Nachhaltigkeit
- Potenziale auf Dächern erkennen: Dächer lassen sich automatisiert auf Eignung für PV oder Begrünung analysieren.
- Wind- und Solarparks optimieren: Vegetation, Verschmutzung und Schattenwurf beeinflussen die Energieausbeute und können remote bewertet werden.
- Gebäudeenergieeffizienz sichtbar machen: Nachts zeigen Wärmebilder, wo Energie verloren geht.
Image: Roof Potential Map for Rotterdam by Space4Good (Netherlands)
Klima und Nachhaltigkeits-Compliance
- Carbon Credits verifizieren: Naturbasierte Klimaprojekte können gemessen und bestätigt werden.
- Naturbasierte Projekte bewerten: Restaurationsstrategien wie Aufforstung oder Wiedervernässung lassen sich überwachen.
- Flächen priorisieren: Daten helfen, Gebiete zu identifizieren, die besonders geeignet für Ankauf, Renaturierung oder Schutz sind.
- Lieferkettenrisiken erkennen: Rodung, Wasserknappheit oder Landnutzungswandel werden früh sichtbar.
- Regulatorisches Reporting automatisieren: Daten erleichtern ESG-, CSRD- oder Nachhaltigkeitsberichte.
Image: Land Acquisition Prioritization in North Carolina by Sylva (Germany)
Stadt und Gesellschaft
- Bäume in Städten kartieren: Stadtbäume können gezählt, kategorisiert und auf Vitalität bewertet werden.
- Hitzeinseln in Städten analysieren: Thermaldaten zeigen, wo Städte überhitzen und Sanierungsbedarf besteht.
- Lichtverschmutzung visualisieren: Festivals, Forschung und Naturschutz profitieren von präzisen Daten zu nächtlichem Licht.
- Stadtklima modellieren: Temperatur, Vegetation und Bebauungsdichte helfen bei Klimaanpassung und Planung.
- Tourismusmanagement: Satelliten- und Erdbeobachtungsdaten helfen, die Auswirkungen von Tourismus auf lokale Ökosysteme zu beobachten und zu steuern, indem Veränderungen an Vegetation, Küstenzonen, Wegen oder sensiblen Naturflächen sichtbar werden.
Image: Heat Islands Analysis of Milano by constellr (Germany)
Infrastruktur, Bauwesen und Geotechnik
- Setzungen und Deformation messen: Infrastruktur wie Brücken, Tunnel oder Dämme kann millimetergenau überwacht werden.
- Archäologische Stätten überwachen: Durch Satellitenbilder können historische Anlagen wie Tempel, Gräber oder Pyramiden auf Setzungen, Erosion oder strukturelle Veränderungen überwacht werden, ohne invasive Eingriffe vornehmen zu müssen.
- Hangrutschungen erkennen: Instabile Hänge lassen sich identifizieren, bevor Schäden entstehen.
- Bergbau überwachen: Absenkungen und Verformungen über Minenfeldern werden sichtbar und planbar.
- Baustellenmonitoring: Daten unterstützen Kostenkontrolle, Risikomanagement und Ausführung.
Image: Giza Pyramids Monitoring by Astro42 (England)
Humanitäre Hilfe & Geopolitik
- Post-Conflict Assessments durchführen: Infrastruktur, Schäden und Gefahren können aus dem Orbit dokumentiert werden.
- Flüchtlingslager koordinieren: Versorgung, Wasser und Energie lassen sich planen, ohne vor Ort zu sein.
- Sanitäre Infrastruktur monitoren: In Camps oder Projekten kann die Versorgung aus der Ferne verifiziert werden.
- Landnutzungsänderungen nachvollziehen: Konflikte oder Krisen hinterlassen Muster, die remote nachvollziehbar sind.
Image: Latrine Infrastructure Monitoring in Uganda by Space4Good B.V. (Netherlands)
Europäische Förderung für KMU: Das FIERCE-Programm
Damit aus potentiellen Use Cases echte Lösungen und Pilotprojekte werden, braucht es Zugang zu Finanzierung, Expertise und Partnern.
Mit dem FIERCE-Programm unterstützt die EU kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Startups in Europa dabei, Raumfahrttechnologien in nachhaltige Geschäftsmodelle zu integrieren und die grüne und digitale Transformation zu nutzen.
Als offizieller EU-FIERCE-Service Provider ermöglichen wir KMU und Startups, unseren Support über EU-FIERCE-Mittel zu finanzieren und Space-Tech-Projekte schnell und gefördert in die Umsetzung zu bringen.
Laufzeit:
2024–2027
Förderung für bis zu 70 KMU, Startups und Scaleups:
Bis zu 50.000 Euro pro Projekt
Grüne Lösungen entwickeln
FIERCE richtet sich an KMU und Startups, die Space Tech nutzen möchten, um grüne Lösungen zu entwickeln oder vorhandene Lösungen weiterzuentwickeln. Gefördert wird dabei die Zusammenarbeit mit externen Service Providern, die helfen können, Space-Tech-basierte Produkte, Services oder Prozesse zu gestalten, zu skalieren oder zur Marktreife zu bringen.
Im Zentrum stehen sogenannte „grüne Lösungen“ – also Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse, die Space-Tech-Daten wie Erdbeobachtung (EO), Fernerkundung oder Satellitennavigation nutzen und den ökologischen Fußabdruck eines Unternehmens oder seiner Nutzer:innen reduzieren. Das kann direkt im Unternehmen geschehen (etwa durch effizientere Nutzung von Ressourcen, Energie oder Rohstoffen) oder indirekt durch neue Angebote, die bessere Umwelt- oder Klimawirkung ermöglichen.
Ablauf
So läuft die Bewerbung bei FIERCE
- Registrierung auf der Onepass Bewerbungsplattform
- Leistungs- und Kostenangebote über den Service Provider Catalogue einholen
- Bewerbung inkl. Angebote der Service Provider einreichen
Du überlegst, dich zu bewerben oder brauchst Hilfe bei der Vorbereitung?
Buche einen 20-minütigen Video-Call mit unserem Co-Founder und CEO Simon Stegemann und erfahre, wie wir dich schon beim Bewerbungsprozess unterstützen können.
Space Tech Meetup in Berlin
Ab Februar startet N3XTCODER das Space Tech Meetup im Spielfeld Digital Hub Berlin. Unser Meetup ist der ideale erste Berührungspunkt für Organisationen, die sich für das FIERCE Programm interessieren und die das Potenzial von Raumfahrttechnologien kennenlernen möchten.
Das exklusive Format ist bewusst auf rund 30 Teilnehmende begrenzt, um Austausch, Beratung und Vernetzung auf Augenhöhe zu ermöglichen.
In inspirierenden Sessions stellen wir konkrete Use Cases vor, die zeigen, wie Space Tech heute bereits auf der Erde eingesetzt wird.
In jedem Meetup präsentieren offizielle EU-FIERCE-Service Provider ihre Angebote, die über das Programm finanziert und für Pilotprojekte genutzt werden können.
Die Meetups sind zeitlich passend zu den Bewerbungsfenstern des FIERCE-Programms gelegt. Nach jedem Meetup bleiben mindestens sechs Wochen bis zum Bewerbungsschluss – ausreichend Zeit für eine fundierte Vorbereitung und Antragstellung.
Agenda für das nächste Meetup
14:00 Uhr: Begrüßung
14:30 Uhr: Vorstellung EU Fierce Programm
15:00 Uhr: Solution Provider 1
15:20 Uhr: Solution Provider 2
15:40 Uhr: Solution Provider 3
16:00 Uhr: Get together
Solution Provider
Unsere 44 Use Cases für Space Tech stammen von den offiziellen EU-FIERCE-Service Providern. Zu jedem Meetup laden wir eine Auswahl der Service Provider ein.
CASSINI Hackathons
Neben unserem Space Tech Meetup bieten die zweimal jährlich stattfindenden CASSINI Hackathons der Europäischen Kommission eine weitere niedrigschwellige Einstiegsmöglichkeit in den Space-Tech-Bereich.
Die Hackathons werden zu wechselnden Themen durchgeführt, die die Nachhaltigkeits- und Digitalisierungsziele der EU adressieren. Seit mehreren Jahren ist N3XTCODER Teil dieses Ökosystems und gestaltet die Formate in Deutschland aktiv mit.
Die Hackathons verbinden Europas Space-Infrastruktur mit realen Herausforderungen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Organisationen können eigene Challenges einreichen, die von interdisziplinären Teams aus Entwicklerinnen, Designerinnen und Data Scientists bearbeitet und in erste Lösungskonzepte übersetzt werden.
N3XTCODER hat über 25 Hackathons organisiert
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Sieh dir einige unser bisherigen CASSINI Hackathons an:

Connecting the Arctic
Beim 2. CASSINI Hackathon „Connecting the Arctic“ im November 2021 brachten wir den paneuropäischen Wettbewerb nach Berlin. Mit europäischer Unterstützung entwickelten Teilnehmende im Spielfeld Digital Hub Lösungen zum Schutz sensibler Ökosysteme – in Zusammenarbeit mit WWF Deutschland und LT&C.

Space for International Development & Humanitarian Aid
Der 6. CASSINI Hackathon in München nutzte Open-Source-Erdbeobachtungsdaten der EU für humanitäre Hilfe und internationale Entwicklung. Über 80 Fachleute arbeiteten im Deutschen Museum an digitalen Tools für humanitäre und entwicklungspolitische Anwendungen.

Space for Consumer Experience
Der 10. CASSINI Hackathon im November 2025 brachte Entwicklerinnen, Designer, Data Scientists und Studierende aus ganz Europa zusammen, um mit Copernicus-, Galileo- und EGNOS-Daten Lösungen in Tourismus, Gaming, Sport und Gesellschaft zu entwickeln.
Warum N3XTCODER die führende Space Tech Agentur in Deutschland ist
Wir bei N3XTCODER entwickeln seit 10 Jahren digitale Lösungen für globale Herausforderungen zusammen mit führenden Partner:innen aus der Tech-Branche, der Zivilgesellschaft und dem öffentlichen Sektor. Im Laufe unserer Reise haben wir starke Partnerschaften in den Bereichen Technologie, soziale Innovation und wissenschaftliche Forschung aufgebaut, um ein vielfältiges globales Netzwerk von Changemakern zu schaffen. Unsere Mission: Tech with purpose. Tech for good.
- 25 Hackathons haben wir seit 2016 veranstaltet, seit 5 Jahren Teil der CASSINI Hackathons
- +10.000 Teilnehmer haben an mehr als 200 Impact Events von uns teilgenommen
- N3XTCODER ist offizieller Service-Provider im EU FIERCE-Programm
Nimm mit uns Kontakt auf und erfahre, wie Space Tech deine Organisation transformieren kann

Simon Stegemann
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