Mit welchem CMS funktioniert das?
Der Agent funktioniert mit jedem System, in dem Content als strukturierte Daten zugänglich ist. Die Integrationstiefe variiert je nach Plattform, aber das Kernmuster – lesen, planen, diff, prüfen, schreiben – gilt für alle.
Git-basierte Content-Repositories – Decap CMS, Netlify CMS, Hugo, Jekyll, Eleventy, Astro Content Collections. Content liegt als Markdown- oder MDX-Dateien in einem Git-Repository. Der Agent liest und schreibt Dateien direkt, Diffs sind native Git-Diffs und der Review-Workflow ist ein Pull Request. Das ist die Architektur, die wir auf unserer eigenen Website betreiben.
Headless CMS mit Management-API – Contentful, Strapi, Sanity, Storyblok, Prismic, DatoCMS. Der Agent liest Content über die API der Plattform, wendet Änderungen programmatisch an und nutzt den eigenen Draft/Publish-Workflow des CMS als Review-Schritt. Vollständiger Zugriff auf Content-Struktur, Felder und Beziehungen.
WordPress – via REST API (verfügbar ab WordPress 4.7) und WP-CLI für server-seitige Operationen. Der Agent liest Beiträge, Seiten, Custom Post Types und Custom Fields und schreibt Updates via API. Funktioniert mit Advanced Custom Fields, WooCommerce-Produkttexten und mehrsprachigen Plugins (WPML, Polylang). Page-Builder-Content – Gutenberg-Blöcke, Elementor, Divi – ist als serialisiertes Block-Format zugänglich, lesbar und editierbar, jedoch mit mehr struktureller Komplexität als flache Felder.
Webflow – via Webflow CMS API. Der Agent liest und schreibt Collection Items: Blog-Beiträge, Fallstudien, Teammitglieder, jede CMS-verwaltete Collection. Statischer Content, der direkt im Webflow Designer erstellt wurde, ist nicht programmatisch zugänglich – der Agent fokussiert sich auf CMS-Collections. Für die meisten Webflow-Websites ist das genau der richtige Scope: der wiederholende, hochvolumige Content in CMS-Collections ist genau dort, wo programmatisches Management den größten Mehrwert bringt.
Shopify – Produktbeschreibungen, Metafelder, Collection-Texte und Blog-Content via Admin API. Relevant für große Kataloge, bei denen konsistenter Produkttext, Tonfall und SEO-Metadaten über Tausende von SKUs die Herausforderung sind.
Enterprise CMSs – Adobe Experience Manager, Sitecore, Magnolia, Drupal. Zugänglich via jeweiliger Management-APIs. Die Integrationskomplexität ist höher, aber das zugrundeliegende Muster ist dasselbe.