Was das in der Praxis bedeutet
Das klarste Beispiel ist die Organisation Kompetenzz (Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit). Das Team kam zu N3XTCODER mit einem Wissens-Chatbot-Problem. Sie hatten es mit Standard-OpenAI-Assistants mit File-Search probiert, und die Ergebnisse waren unzuverlässig. Genauigkeit war kritisch. Der Chatbot sollte in HumHub laufen, dem sozialen Netzwerk ihrer Mitglieder. Und ein nicht-technisches Team musste ihn warten können.
Genau wie in unserem Standard-Workshop kartierten wir in einer fokussierten Scoping-Session ihre Datenquellen, bewerteten den Use Case nach Wirkung, Machbarkeit, Daten und Risiko und erstellten einen Scope für vier Sprints. Stack: n8n in Berlin für die Orchestrierung, Qdrant in der EU für die Vektorsuche, GPT-4 via Microsoft EU Sovereignty als Sprachmodell.
Version 1 läuft jetzt produktiv in HumHub und bedient mehr als 1.000 Netzwerkmitglieder, mit Bezug zu aktuellen Gegebenheiten und betrieben von einem Team, das keinen Code schreibt.
Dieses Scoping-Muster prägt auch unsere Arbeit mit weiteren Organisationen: dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für 400+ Mitgliedsunternehmen, einer KI-Mitgliederplattform für einen führenden deutschen Verband, einem KI-E-Mail-Agenten im Pilot für innatura und einem KI-Transkriptionspilot für Tannenhof Berlin-Brandenburg. Alle Projekte laufen auf EU-gehosteter Infrastruktur. Der Transkriptionspilot für Tannenhof formatiert seine Ausgaben für Berichte an die Deutsche Rentenversicherung.